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Zeitversetztes Fernsehen

Die interGGA und das zeitversetzte Fernsehen

Verpasste Chancen – oder „neue Technologien, die man dann doch nicht nutzen kann“

Vor etwas mehr als einem halben Jahrzehnt sind findige Leute auf die Idee gekommen, man könnte es doch einrichten, dass man ein TV-Programm nicht nur dann sehen kann, wenn es gesendet wird, sondern dass man es eine Woche lang nach belieben abrufen kann. Das sog. „zeitversetzte Fernsehen“ wurde erfunden.

Ganz früher musste man dazu noch einen Videorecorder programmieren und konnte nur das sehen, was man auch selbst aufgenommen hatte. Neue Systeme erlauben mehr: man kann das Programm einer ganzen Woche dann sehen, wenn man die Zeit dafür findet – und nicht nur dann, wenn es gerade gesendet wird – und zwar auch dann, wenn man es nicht selbst aufgenommen hat.

Wie es bei Hochtechnologie meistens ist, wurden verschiedene Systeme entwickelt – und jeder Anbieter kochte sein eigenes Süppchen. So kam es, dass auch ImproWare – der damalige Provider der interGGA – ein Zeitversetzt-TV-System in Betrieb nahm, um es in allen von ImproWare bedienten Netze anzubieten. Aber auch die anderen Anbieter UPC/CableCom und Quickline hatten so ein System – ebenso die „Telephonkabel-Anbieter“ wie Swisscom, Sunrise (und wie sie alle heissen).

So war im Jahre 2012 ImproWare zwar kurz vor Beendigung des Pilotbetriebs ihres neuen Systems – UPC/CableCom und Quickline setzten aber schon ein bestehendes System ein. ImproWare wollte gleich ein etwas moderneres System einführen, das weniger Bandbreite belegt, und war deshalb vielleicht etwas später dran.

Und genau zu diesem Zeitpunkt wurde in der Chefetage der interGGA ein Providerwechsel angestrebt. In der Evaluation standen nun drei Systeme von drei Anbietern, wobei bei Quickline noch etwas dazukam: Quickline versprach für 2014 ein neueres, moderneres System, das weniger Bandbreite belegen sollte als das bisherige, so dass Platz für weitere TV-Sender geschaffen werden können soll. Doch dazu später.

Ende 2012 war es nun soweit, dass von ImproWare das „intertainment-tv Pro“ im Regelbetrieb angeboten wurde – eigentlich für alle angeschlossenen Netze. ImproWare-Kunden können also seit Ende 2012 zeitversetztes Fernsehen geniessen.

Doch Halt: nicht alle von der ImproWare bedienten Netze wurden beliefert. Da bei der interGGA ein Providerwechsel anstand, der für 2015 vorgesehen war, gab’s bei der interGGA vorläufig GAR KEIN zeitversetztes Fernsehen. Geplant war, dass beim Providerwechsel sofort das von Quickline versprochene neue System eingeführt werden sollte. So wurde es auch an den Informationsveranstaltungen der interGGA und an den Gemeindeversammlungen im Herbst 2014 angekündigt.

Doch was passierte dann? Der Providerwechsel wurde mit 3 Monaten Verspätung durchgezogen – und das neue System war noch irgendwo in der Entwicklungsphase steckengeblieben. Also erhielten die interGGA-Kunden nun doch das von interGGA selbst als „veraltet“ bezeichnete System „Verte!“ von Quickline.

Inzwischen sind nochmal zwei Jahre vergangen, und Quickline hat am 22. November 2016 tatsächlich angekündigt, dass das neue System nun in der Pilotphase sei und es per Anfang 2017 eingeführt werden soll. Nun haben wir inzwischen 2017 – aber das neue Zeitversetzt-TV-System von Quickline wird immer noch nicht angeboten.

Und was sagt uns das? Mit den derzeitigen Verträgen sind wir Reinacher abhängig vom Verwaltungsrat der interGGA. Infolge der jetzigen Vertragsstrukturen mussten wir (und mit uns auch alle weiteren interGGA-Gemeinden) nicht nur zwei Jahre lang ganz auf ein Zeitversetzt-TV-System verzichten (oder dann auf die Telephonleitung zu Swisscom oder Sunrise abwandern – denn die boten das schon an), sondern wir erhielten nochmal zwei weitere Jahre nur ein veraltetes System, das auf dem interGGA-Netz eigentlich gar nicht hätte eingeführt werden sollen.

Auch hier gilt: „Gouverner, c'est prévoir!“ – oder anders gesagt: solch faule Versprechungen lassen sich vermeiden, wenn der Einwohnerrat das letzte Wort bei der Providerwahl hat!

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